Informationen über Mallorca



  • Mallorca - Lage und Einwohner
  • Mallorca - Anreise und Fortbewegung auf der Insel
  • Mallorca - Ärztliche Versorgung
  • Mallorca - Touristisches....
  • Mallorca - Sport
  • Mallorca´s Küche











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    Mallorca - Lage und Einwohner


    Die mit rund 3700 qkm grösste Insel der Balearen liegt inmitten des berühmten Inselarchipels, NE-lich von Ibiza und SW-lich von Menorca. Sie hat in SW-NE-Richtung eine Länge von ca. 100km und ist von Barcelona ca. 250 km, von Valencia ca.260 und von Algier ca. 315 km entfernt im westlichen Mittelmeer.
    Hauptstadt Mallorcas und gleichzeitig Regierungssitz für die Balearen ist Palma de Mallorca an der Südseite der Insel.
    Die sich ständig ändernde Einwohnerzahl beträgt ungefähr 650.000, davon leben ca. 330.000 allein in der Hauptstadt Palma. Ungefähr 120.000 Einwohner stammen vom spanischen Festland, ca. 10.000 Gitanos, Zigeuner leben auf der Insel. Das ständig wachsende Heer der Residenten aus nordeuropäischen Ländern wie Deutschland, England, Schweden, Österreich wird offiziell auf ca. 100.000 beziffert, die Dunkelziffer unregistrierter auf Mallorca lebender Ausländer dürfte aber sicherlich 3fach so hoch sein.
    Mallorca bietet auf ca. 190sm Küstenlinie Hunderte von Buchten, von denen sich ca. 80 (Häfen und Buchten) für den Skipper zum ankern eignen. Fast alle Buchten sind anfahrtsmässig erschlossen und für den Badegast zugängig. (zumindest die, die auch von Skippern angelaufen werden; dennoch gibt es natürlich viele kleine calas, die nicht von Land angefahren werden können!)

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    Mallorca - Anreise und Fortbewegung auf der Insel


    Schon seit langem ist Mallorca ausserordentlich unproblematisch zu erreichen.
    Der Tourismus führte erst in den letzten Jahren zum gewaltigen Ausbau des Flughafens Son San Juan, täglich gehen Hunderte von Fliegern von und nach Palma. Ob günstige Charter oder Linienflüge, Mallorca wird von allen europäischen Flughäfen regelmässig angeflogen. Die Flugzeit beträgt je nach Abflughafen zwischen 1 1/2 und 2 1/2 Stunden.
    Innereuropäisch werden bei der Ankunft keine Pässe mehr kontrolliert, auch die Zollkontrolle entfällt. In der Ankunftshalle findet der Gast Mietwagenagenturen, Geldwechsler und Bankautomaten.
    Es gibt Busse nach Palma (Plaza Espana/dort ist auch der Bahnhof) oder Taxis, die feste Tarife haben, die man in Tabellenform einsehen kann. Für eine Taxifahrt nach Alcudia sollte man schon 8000 Peseten einkalkulieren, eher mehr, "dank" steigender Benzinpreise.

    Mit der Fähre erreicht man Palma von Sète in Frankreich, von Barcelona, von Valencia oder auch von Mahon auf Menorca.
    Es gibt sowohl Autofähren, als auch reine Personenfähren. So dauert die Anreise von Barcelona mit der normalen Autofähre ca. 8 Stunden, in den Sommermonaten ist eine Vorreservierung für Personen und Auto unabdingbar.

    Der Skipper hat sowieso die Qual der Wahl und muss sich in seiner Routenauswahl nur dem Wetter unterwerfen.
    Für die Anreise via Frankreich, spanischen Costa Brava oder von Sardinien müssen Nachtfahrten kalkuliert werden, dazu ist eine Wetterbeobachtung unablässlich. Je nach Schiff ohne Nachtfahrt kann man die Balearen auch über Denia-Ibiza-Mallorca erreichen.

    Auf der Insel selbst ist der Mietwagen die erste Wahl. Die Preise sind ausserordentlich günstig, man bekommt für ca. 30,-- DM pro Tag einen Kleinwagen (z.B. Clio) incl. Versicherung, freie Kilometer zuzügl. Benzin. Damit ist man frei, die Insel nach eigenem Geschmack zu erkunden.

    Auf den Balearen besteht Gurtpflicht. Die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten sind innerhalb der Ortschaften 50 km, auf Landstrassen 90km und auf den Autobahnen 120km. Motorrad- und Mopedfahrer unterliegen der Helmpflicht, auch wenn man oftmals den Eindruck hat, dass sie davon noch nie was gehört haben können.... Die Alkoholpromillegrenze liegt bei 0,5 und dies sollte auch peinlich genau eingehalten bzw. natürlich unterschritten werden.
    Die Kontrollen sind scharf und die Polizei fackelt nicht lange, bei zuviel Alkohol im Blut landet man schnurstracks im Gefängnis, Tourist oder Einheimischer, völlig egal.
    Das Bussystem ist vorhanden, erfordert aber Geduld. Es gibt einen Bus Pollenca-Palma, die Strecke in knapp 2 Stunden zurücklegt, teilweise verkehren aber auch Busse, die sehr viel öfter halten, wobei dann eine Inseldurchquerung einer halben Weltreise gleichkommt, speziell von der Ostküste nach Palma. Auf dieser Strecke tragen mangels Autobahn zusätzlich Staus zur Verzögerung bei.

    Züge verkehren zwischen Inca und Palma und zwar im Stundentakt. Dies ist sehr zu empfehlen, da die Züge am Plaza Espana im Herzen von Palma ankommen, wo man erfahrungsgemäss sowieso keinen Parkplatz findet. Kann man also irgendwo an der Strecke Inca - Palma zusteigen, so ermöglicht man sich damit einen stressfreien Besuch der Hauptstadt.

    Nicht entgehen lassen sollte man sich den "roten Blitz", eine Schmalspurbimmelbahn von Palma nach Puerto de Sóller.

    Last but not least kann man natürlich auch auf Mallorca Fahrräder oder Motorräder mieten. Allerdings erfordern teilweise heftigen Steigungen bei Radfahrern ein gewisses Mass an Kondition. Nicht umsonst trainiert das Telecom-Team mit Jan Ullrich auf der Insel.....

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    Mallorca - Ärztliche Versorgung


    Egal ob als Landtourist oder Skipper, krank auf Mallorca ist von der Versorgung her genauso unproblematisch wie zu Hause.

    Fast jeder Urlaubsort hat seinen deutschen oder englischen Doktor und die Policlinica Miramar in Palma ist mit einem kompletten Stockwerk speziell für Ausländer auch sprachlich bestens gerüstet. Über alle Arten von Ärzten samt Telefonnummern informiert man sich am schnellsten über die örtliche Presse (Mallorca Magazin, Mallorca Zeitung), die Nummer der Clinica Miramar ist 971.450212.

    Ferner ist die Beratung in den Pharmacias, den Apotheken zumeist sehr qualifiziert, sodass man sich bei kleineren Wehwehchen den Weg zum Arzt sparen kann. Rundum die Uhr erste Hilfe leistet "Urgencias Medicas" unter der Telnr. 971.222222

    Weitere wichtige Tel.Nummern:
    Seenotrettung 900.202.202
    Allgem.Arztnotruf 061
    Rotes Kreuz Palma 971.295.000
    Hospital Son Dureta 971.175.000
    Hospital Alcudia 971.547.373
    Hospital Manacor 971.847.000
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    Mallorca - Touristisches....



    Für alle Fragen bezüglich Hotels, Ausflüge zu Wasser, zu Land oder in der Luft wende man sich am besten an die Touristeninformation.Tel. 971.176191, die allerdings ausserordentlich unfreundlich und ruppig ist...

    Supernett dagegen war die Dame unter der Nummer 971.712216, an sie wende man sich, wenn man zum Beispiel einen Bootsausflug nach Cabrera machen möchte. Die Firma, die Touristen ins Naturschutzgebiet Cabrera fährt, erreicht man unter der Nummer 971.649034
    Das Boot nach Cabrera fährt in der Saison bis Ende Oktober täglich ab Colonia St. Jordi um 0930 ab, der Preis pro Person beträgt 4200 Peseten, man ist um 1730 wieder auf Mallorca zurück.

    Touristeninformationen findet man in Palma in der C. Sant Domingo 11 (Treppe), an der Plaza Espana am Kiosk (sehr praktisch, wenn man per Bus oder Bahn sowieso am Plaza Espana ankommt), in der Avinguda Jaume III,10 und in der C. Constitució 1; ferner gibt es einen Schalter der Touristikinformationsbüros in der Ankunfthalle des Flughafens.
    Probeweise für 1 Jahr gibt es ab September 2000 einen viersprachigen Infodienst, der von einer privaten Firma per Telefon kostenlos betrieben wird. In castilian, catalan, deutsch und englisch bekommt der Informationssuchende Auskunft unter Tel. 971.900.000. Bei einem Versuch unsererseits konnte die Dame allerdings weder deutsch noch englisch und war ausschliesslich in der Lage, die o.g. Touristeninfo-Nr. anzugeben.
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    Mallorca - Sport


    Auf der Insel sind vielfältige sportliche Aktivitäten möglich, allem voran der Wassersport, wozu alle nötigen Geräte geliehen werden können: angefangen von den (bei Skippern verhassten) Wassermotorrädern, über Kanus, Surfbretter, Jollen, kleine Motorboote, grosse Powerboote, Motorkreuzer, Segelyachten, Hobbykats, Kreuzerkats.. es gibt nichts, was es nicht gibt.

    Daneben bieten sich die Buchten und Felsküsten natürlich zum schwimmen, schnorcheln und tauchen an, wobei man letzteres vor Ort in Tauchschulen lernen kann, die es in allen grösseren Küstenorten gibt.

    Zweites grosses sportliches Standbein auf der Insel ist Golf. Es gibt 12 Golfplätze auf der Insel und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

    Teilweise zur Plage wird derzeit die 3. grosse Sportlergruppe, die Fahrradfahrer. Auf Mallorca kann sowohl Lieschen Müller gemütlich vor sich hin tuckern, aber genausogut findet das deutsche Telecomteam anspruchsvolle Trainingsmöglichkeiten, speziell in der Sierra Tramuntana. Es wäre allerdings wünschenswert, wenn sich gerade Gruppen an gewisse Fahrregeln im Strassenverkehr halten würden, das würde den Radlern mehr Sicherheit geben und beim Autofahrer Nerven sparen.... Fahrräder aller Güteklassen können überall geliehen werden.

    Jogger werden Alcudias lange Sandstrände oder die weichen Waldböden der Tramuntana zu schätzen wissen.

    Reiter können in diversen Mietställen Pferde für Ausritte über die Insel mieten.

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    Mallorca´s Küche


    Sicher findet die mallorcinische Küche ihre Liebhaber, aber auf einer derart touristisch geprägten Insel ist sie schwer zu finden. Wer es gerne authentisch mag, dem seien die verschiedenen Celler´s in Inca ans Herz gelegt:
    Celler Can Amer und Celler Can Ripoll zählen zu den besten Celler´s, umgebauten Weinkellern, die die Insel zu bieten hat, wobei Celler Can Amer der berühmteste ist.
    Typisch mallorcinisch ist eine fettreiche (olivenölreiche) Küche mit Ingredenzien, die nicht unbedingt jedermanns Sache sind, z.B. Innereien, Hirn, Schweinsfüsse. Urwüchsig ist die mallorcinische Brotzeit mit Pa amb olí, Brot mit Olivenöl, manchmal werden dann auch Tomaten und roher Schinken dazu gereicht.

    Die Sopas mallorquinas ist nicht notwendigerweise eine Suppe, sie variiert auch mal zum Eintopf und bietet, was der Markt gerade so hergibt, zumeist Gemüse mit wechselnden Fleischsorten, auch mal Schnecken, und immer auf der Grundlage getrockneter Brotscheiben.

    Dagegen ist die sopa (ohne s!) immer eine Suppe, zumeist eine Gemüsesuppe (sopa de verdura). Empfehlen kann man arroz brut, einen deftigen Reiseintopf, beileibe nicht trocken, wie der Name vermuten liesse... Er enthält meist Stücke vom Schwein, Kaninchen, Schnecken und Gemüse der Jahreszeit. Wir können den arroz brut in Santa María, im Celler Sa Sini sehr empfehlen. Wers nicht gar so authentisch mag, der bekommt dort auch sehr gute Pizzen und Fleischgerichte.

    Für den kleinen Hunger zwischendurch isst man Tapas, das ist Fingerfood in bester Tradition....sie können auch durchaus eine ganze Mahlzeit ersetzen. Wer den "kleinen Schweinereien" (durchaus liebevoll gemeint!!) erstmals begegnet, bestellt am besten "Tapas Variadas" und bekommt dann einen bunten Teller mit einer Auswahl von 4 bis 5 Sorten.
    Es gibt "fritos" (ein Mix aus Innereien und verschiedenen Gemüsen),"albondigas" (Hackfleischbällchen), "rinones" (Nieren), "champinones" (eingelegte Champignons), "boquerones" (fritierte Kleinstfischchen im ganzen, also unausgenommen und mit Kopf und Schwanz, übrigens im gesamten Mittelmeerraum sehr beliebt) und vieles mehr.
    Wenn´s etwas teurer sein darf, so greift man zu Datteln, die mit mehr oder weniger teurem rohen Schinken umwickelt sind oder zu "chipirones", das sind kleine, fritierte Tintenfischchen.
    Bei den "pimentos de Padrón" wird empfohlen, sofort trockenes Brot hinterherzuschieben, da Feuergefahr besteht.....

    Sehr berühmt, aber Geschmacksache ist frito mallorquin: eine Geschichte aus frischen Innereien, zumeist vom Hammel mit Gemüse und reichlich Olivenöl.
    Auch Tumbet fehlt auf keiner mallorquinischen Speisekarte, die auf sich hält. Tumbet ist eine Art Kasserole, serviert in der Olla, der bauchigen Tonform und bestehend aus Gemüsen (Auberginen, Tomaten, Zwiebeln, Zucchini, Paprika), viel Öl und manchmal auch Fleisch oder Fisch in Variationen. Das Brot, das zu all diesen Gerichten meist gereicht wird, ist fad und ungesalzen, aber hervorragend zum auftunken der Sossen geeignet.

    Lammliebhaber kommen auf Mallorca auf ihre Kosten. Man unternehme einen Ausflug nach Kloster Lluc. Nach der kulturellen Erbauung fahre man weiter in Richtung Sóller. Ca. 3km findet man linkerhand das Restaurant Escorca, das hervorragendes Lamm anbietet.

    Gerne essen die Mallorciner auch Lechona, das ist Spanferkel und wird in der Gegend von Pollensa und an der Ostküste besonders gelobt.
    Ebenfalls versuchen sollte man die (dank Paprikapulver) rote Sobrasada und die (mit Blut angereicherte) schwarze Butifarra, Würste der Region.

    Auch was feines sind die "Coca´s", eine Art mallorquinischer Pizza, belegt mit Gemüsen wie Mangold, Paprika und Tomaten. Der Hefeteig enthält im Gegensatz zur italienischen Pizza Schweineschmalz, was ihm eine andere Konsistenz und einen anderen Geschmack verleiht. Cocas bekommt man meist in allen Bäckereien und in den kleinen "Supermercados" der Inseldörfer.

    Natürlich wird man auf einer Mittelmeerinsel auch Fisch essen. Dieser wird in den Fischerorten an den Küsten sehr gut angeboten, allerdings muss man dafür im heute recht leergefischten Mittelmeer tief in die Tasche greifen. Oftmals kommen die Fische auch nicht mehr aus heimischen Gewässern, sondern dem fischreicheren Atlantik.

    Neben der originalen Küche dominiert heute eher ein bunter Mischmasch aus deutschen, englischen, italienischen, schwedischen (!), schweizerischen, indischen, chinesischen und japanischen Lokalen, nicht zu vergessen die Fastfoodketten, die in Form von McDonald, BurgerKing,Kentucky Fried Chicken und PizzaHut natürlich auch auf Mallorca längst zum Strassenbild gehören.

    Der Gast findet auch für den Trinkgenuss alles was das Herz begehrt, keine deutscher Urlauber muss auf sein Fassbier verzichten, kein Engländer auf sein Ale.

    Typisch mallorquin tafeln heisst aber, viel essen, viel reden und mässig trinken. Höchst selten wird man in der Öffentlichkeit einen betrunkenen Spanier sehen, Gelage beziehen sich immer eher auf´s Essen, nie auf unmässiges Trinken.

    Überhaupt kein Verständnis übrigens zeigen mallorcinische Kellner für das beliebte "jeder zahlt extra...."; sie rechnen einen Tisch meist en bloque ab.
    Ein Tipp extra: sofort und unliebsam als Tourist outet man sich übrigens, wenn man ins Restaurant marschiert und ohne den Kellner zu fragen, einen Platz besetzt. Man sollte besser warten, bis der Kellner einen Tisch anbietet oder ihn fragen "una mesa para...(je nachdem wieviele Personen)... dos (oder cuatro etc.), por favor!" (dies gilt heutzutage nicht mehr in den überlaufenen Touristenzentren an der Küste!)

    Der Mallorquiner isst abends übrigens nicht vor 21 Uhr, das Mittagessen findet nicht vor 1330 oder 1400 statt und kann sich durchaus bis 15 Uhr hinziehen. zurück zur letzten Übersicht
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